Gastdirigate

Mit diesen Gastdirigentinnen und Gastdirigenten hat das Landesjugendblasorchester bereits zusammengearbeitet.

  • Hubert Hoche

    Oster-Arbeitsphase 2025
  • Miha Lončar

    Herbst-Arbeitsphase 2024
  • Wolfgang Schwabl

    Herbst-Arbeitsphase 2024
  • Dorothea Sauer

    Herbst-Arbeitsphase 2024
  • Dominik Thoma

    Oster-Arbeitsphase 2016 & Oster-Arbeitsphase 2024
  • Christian Steinlein

    Zusatzkonzert zur Oster-Arbeitsphase 2023 in Groß-Gerau
  • Oliver Nickel

    Herbst-Arbeitsphase 2019
  • Bart Picqueur

    Herbst-Arbeitsphase 2018
  • Michael Meininger

    Herbst-Arbeitsphase 2014 & Herbst-Arbeitsphase 2018
  • Rolf Rudin

    Oster-Arbeitsphase 2010 & Herbst-Arbeitsphase 2017
  • Thiemo Kraas

    Oster-Arbeitsphase 2014
  • Otto M. Schwarz

    2008
  • Prof. Hans Rückert

    diverse Arbeitsphasen von 2008-2017

Hubert Hoche

Hubert Hoche dirigierte das LJBO Hessen in der Oster-Arbeitsphase 2025 sowie beim darauffolgenden Galakonzert im Rahmen des Deutschen Musikfests in Ulm.

Miha Lončar

Miha Lončar dirigierte das LJBO Hessen in der Herbst-Arbeitsphase 2024.

Wolfgang Schwabl

Wolfgang Schwabl dirigierte das LJBO Hessen in der Herbst-Arbeitsphase 2024.

Dorothea Sauer

Dorothea Sauer dirigierte das LJBO Hessen in der Herbst-Arbeitsphase 2024.

Dominik Thoma

Dominik Thoma, geboren in Marktredwitz (Oberfranken), lebt seit 2007 in der Nähe von Darmstadt. Nach dem Besuch der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg von 1994 bis 1996 und dem anschließenden Wehrdienst beim Heeresmusikkorps in Kassel studierte er von 1997 bis 2006 Trompete bei Professor Helmut Erb und Werner Heckmann an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Gastverpflichtungen führten ihn zu verschiedenen deutschen Orchestern, darunter das Südthüringische Landestheater Meiningen, das Stadttheater Passau, die Nürnberger Symphoniker, die Oper Frankfurt, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und die Oper Basel. Zwei Jahre war er am Mainfrankentheater Würzburg engagiert, bevor er 2005 als stellvertretender Solotrompeter an das Staatstheater Darmstadt berufen wurde.

Prägend für seine musikalische Entwicklung war das Studium der Blasorchesterleitung und Phänomenologie der Musik bei Markus Theinert an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. In diesem Rahmen sammelte er vielfältige Impulse als Dirigent, die er unter anderem im Blasorchester Wachenbuchen und im Blasorchester Babenhausen einbringt.

Seit 2012 ist Dominik Thoma zudem als Dozent im Hessischen Musikverband tätig und unterstützt Musikerinnen und Musiker, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen möchten.

Neben seiner dirigentischen Tätigkeit bleibt er weiterhin als Trompeter aktiv. Er ist Mitglied des Trompetenensembles Bavarian Brass, dem er seit 1996 angehört, sowie der Philharmonie Merck Darmstadt.

Dominik Thoma dirigierte das LJBO Hessen in den Oster-Arbeitsphasen 2016 und 2024.

Christian Steinlein

Christian Steinlein wurde 1984 in Werneck geboren. Nach dem Abitur begann er seine musikalische Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen, wo er bei Ernst Oestreicher mit dem Hauptfach Ensembleleitung den Abschluss als staatlich geprüfter Leiter im Laienmusizieren erwarb. An der Hochschule für Musik Würzburg absolvierte er anschließend sein Studium an der Posaune bei Prof. Andreas Kraft und erlangte 2012 den Abschluss als Diplommusiklehrer sowie 2014 als Diplommusiker. Seinen Masterabschluss im Fach Blasorchesterleitung schloss er 2017 unter Prof. Hermann Pallhuber an der staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und Mannheim. 

Die dirigentischen Tätigkeiten von Christian Steinlein erstrecken sich über mehrere Ensembles. Aktuell leitet er die Schwarzwaldkapelle Münstertal und das sinfonische Blasorchester Hochrhein. Zudem ist er als Gastdirigent tätig, u.a. beim sinfonischen Jugendblasorchester Baden-Württemberg, beim sinfonischen Verbandsblasochester Markgräflerland und beim Verbandsblasorchester Kaiserstuhl-Tuniberg. Auch bei Projektorchestern, wie dem Kreisorchester des Kreisverbandes Würzburg im Nordbayerischen Musikbund und diversen Vereinsorchestern gastiert er als Dirigent.

Seit 2012 unterrichtet er tiefe Blechblasinstrumente, Bläserklassen sowie das Blasorchester an der Musikschule Südschwarzwald. Als Dozent ist es darüber hinaus für verschiedene Musikverbände, wie den Blasmusikverband Rems-Murr, den Musikverband Untermain und den Bayerischen Blasmusikverband tätig. Beim Nordbayerischen Musikbund ist er außerdem Lehrgangsleiter und Dozent bei Dirigierkursen.

Ehrenamtlich engagiert er sich als Verbandsdirigent beim Blasmusikverband Hochrhein sowie als stellvertretender Bundesmusikdirektor des Bundes deutscher Blasmusikverbände. Seit 2023 ist er außerdem im Präsidium der deutschen Sektion der World Association for Symphonic Bands and Ensembles (WASBE).

Christian Steinlein dirigierte das Zusatzkonzert zur Oster-Arbeitsphase 2023 in Groß-Gerau zum Jubiläum der Musikschule Groß-Gerau.

Oliver Nickel

Oliver Nickel (*1973) stammt aus Braunshardt (Hessen). Er erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, wo er sein Studium der Schulmusik mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Schon zu dieser Zeit leitete er sein erstes Orchester und befasste sich intensiv mit dem Dirigieren. In seiner Zeit als Musiker in überregionalen Orchestern und Ensembles arbeite er mit Mitgliedern des Mainzer und Wiesbadener Staatstheaters zusammen und spielte damals unter renommierten Dirigenten der Blasorchesterszene wie Henk van Ljinschooten und Heinz Friesen. Es folgte ein Dirigierstudium bei Pierre Kuijpers am Konservatorium in Maastricht, das er mit dem Bachelor of Music abschließen konnte.

Die enge Zusammenarbeit mit seinem damaligen Lehrer und Mentor Kuijpers öffnete Oliver Nickel die Tür zu zahlreichen Meisterkursen, die er bei Douglas Bostock, Fried Dobbelstein, Eugene M. Corporon, Jan Cober und Alex Schillings besuchte. Seine weitere Laufbahn führte ihn schließlich zu Alex Schillings an das Königliche Konservatorium in Den Haag, an dem er mit dem Master-Abschluss seine Dirigierausbildung vervollständigte. In diesem Zusammenhang arbeitete Oliver Nickel mit namhaften Orchestern der internationalen Blasorchesterszene, wie der Marinierskapel der Königlichen Marine (Niederlande) oder der Banda Sinfónica der Sociedad „La Artística“ de Buñol (Spanien).

Im In- und Ausland gilt Oliver Nickel als Fachmann für Blasorchester. Neben verschiedenen Gastdirigaten und dem Verfassen von Artikeln für Fachzeitungen ist er auch ein gefragter Dozent für Vorträge und Präsentationen im Bereich der Blasmusik und bereicherte Veranstaltungen wie den Internationalen Blasmusikkongress in Ulm oder die WASBE-Konferenz in Buñol (Spanien). Seine pädagogischen Fähigkeiten bringt er regelmäßig in die Ausbildung neuer Dirigenten ein, so z.B. in der Dirigentenausbildung des Hessischen Musikverbandes oder im Privatstudium seiner Schüler.

Neben seiner Anstellung als Oberstudienrat an einem katholischen Privatgymnasium arbeitet Oliver Nickel als Chef-Dirigent des Musikvereins Viktoria Altenmittlau (Hessen) und des Sinfonischen Landesblasorchesters des Hessischen Turnverbands. Dabei tritt er auch als Arrangeur in Erscheinung. Seine Blasorchestertranskriptionen werden international von verschiedenen Verlagen herausgegeben. Herausragendes Beispiel ist sicherlich seine Bearbeitung des „Danzón Nr. 2“ von Arturo Márquez, die weltweit ihre äußerst erfolgreiche Aufführung erlebt.

Oliver Nickel dirigierte das LJBO Hessen in der Herbst-Arbeitsphase 2019.

Bart Picqueur

Bart Picqueur (*1972) studierte Klarinette an den Konservatorien in Gent (Belgien) und Tilburg (Niederlanden). Zusätzlich erwarb er Abschlüsse in Orchesterdirigat, Musiktheorie und ein Pädagogikdiplom.

In letzter Zeit widmet er sich vor allem dem Komponieren, Dirigieren und Dirigat lehren. Er gilt in Europa als einer der bekanntesten Dirigenten und Komponisten für sinfonische Blasorchester.

Seine Kompositionen wurden weltweit von internationalen Orchestern aufgeführt wie z.B. der Royal Band of Belgium Guides, der Osaka Municioal Band, der sächsischen Bläserakademie, der königlichen militärischen Band der Niederlanden und vielen mehr.

Bart Picqueur ist zudem Chefdirigent der Koninklijke Harmonie Ste. Cecilia Zele und wird regelmäßig als Gastdirigent und Gastdozent in ganz Europa eingeladen.

Bart Picqueur dirigierte das LJBO Hessen in der Herbst-Arbeitsphase 2018, bei der seine Komposition „Ignition“ uraufgeführt wurde.

Michael Meininger

Michael Meininger (*1986) hat seine musikalischen Wurzeln im heimischen Musikverein Viktoria Altenmittlau (MVA). Auf einer Jugendfreizeit des Jugendorchesters vom MVA mit Dirigent Matthias Müller und Dozent Jens Weismantel wurde als 17-jähriger sein Interesse am Dirigieren geweckt. Nach bestandenen D- und C-Kursen absolvierte er dann 2014 den B-Schein mit der Sächsischen Bläserphilharmonie in Bad Lausick.

2016 erlangte er das 1. Staatsexamen für das gymnasiale Lehramt (Musik und Deutsch). Im Rahmen des Schulmusikstudiums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt studierte er im Hauptfach Posaune bei Joachim Tobschall und wählte die Studienschwerpunkte Orchesterdirigat bei Michael Böttcher und Musiktheorie bei Prof. Ernst August Klötzke. Michael ist seit 2016 Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Frankfurt am Main. Er spielte viele Jahre Posaune im Sinfonischen Blasorchester der LMJ und im Landesjugendblasorchester Hessen. Zudem bildet er sich in zahlreichen Dirigierkursen und Meisterkursen regelmäßig weiter. So besuchte er als aktiver Teilnehmer Kurse bei Prof. Hermann Pallhuber, Prof. Markus Theinert, Prof. Pierre Kuijpers, Prof. Alex Schillings, Prof. Thomas Clamour, Douglas Bostock, Jens Weismantel und an der Posaune auch bei Prof. Oliver Siefert. Michael leitet seit 2013 die Stadtkapelle Schlüchtern und seit 2014 die Stadtkapelle Friedberg. Seine Begeisterung am Dirigieren führte dazu, dass er im September 2016 das Studium Orchesterdirigat mit dem Schwerpunkt „Blasorchesterleitung“ am königlichen Konservatorium in Den Haag (NL) bei Professor Alex Schillings begann und dieses 2018 mit dem Herbstkonzert des LJBO als Bachelor-Abschlussprüfung abschloss.

Michael Meininger dirigierte das LJBO Hessen in den Herbst-Arbeitsphasen 2014 und 2018.

Rolf Rudin

Rolf Rudin wurde 1961 in Frankfurt am Main geboren und studierte dort sowie in Würzburg Schulmusik, Komposition, Dirigieren und Musiktheorie. Nachdem er zehn Jahre Musiktheorie an der Frankfurter Musikhochschule unterrichtet hat, lebt er nun als freischaffender Komponist in der Nähe von Frankfurt am Main.

Er war unter anderem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde 1990/91 vom Bayerischen Kultusministerium mit einem Stipendium für einen halbjährigen Paris-Aufenthalt an der Cité Internationale des Arts ausgezeichnet. 2010 erhielt er den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises für herausragende kulturelle und künstlerische Leistungen. Etliche seiner Kammermusik-, Chor- und Orchesterwerke wurden auf deutschen und internationalen Wettbewerben prämiert und finden sich mittlerweile auf Konzertprogrammen weit über deutsche Grenzen hinaus; so in Europa, den USA, Kanada, Australien und auch dem asiatischen Raum.

Von 1999 bis 2005 war Rolf Rudin Mitglied des internationalen Vorstandes der WASBE, einer weltweit aufgestellten Bläserorganisation und seit 2003 engagiert er sich als stellvertretender Vorsitzender der Ländersektionen Hessen/Saarland/ Rheinland-Pfalz des Deutschen Komponistenverbandes. 2011 wurde Rolf Rudin in den Fachausschuss „Bildung“ des Deutschen Kulturrates berufen, dessen Mitglied er bis 2016 war. Seit November 2012 ist er Präsident der deutschen Sektion der WASBE.

Seine Werke entstehen meist als Auftragswerke für verschiedene Institutionen, Orchester, Ensembles und Interpreten im In- und Ausland und einige Kompositionen wurden als Pflichtstücke für deutsche und internationale Wettbewerbe nominiert. Mittlerweile sind seine kompositorischen Arbeiten auf über 60 CDs und bei vielen Rundfunkanstalten im In- und Ausland durch Produktionen und Mitschnitte dokumentiert.

Workshops und Seminare in Komposition, Analyse, Instrumentation, Dirigieren und Interpretation eigener Werke, zu denen er im In- und Ausland eingeladen wird, erweitern seine Aktivitäten und fördern die Zusammenarbeit zwischen Komponisten und Interpreten.

Rolf Rudin dirigierte das LJBO Hessen in der Oster-Arbeitsphase 2010 & Herbst-Arbeitsphase 2017. Für das Galakonzert zum 10-jährigen Jubiläum im Herbst 2017 schrieb er mit „Klingsteinberg“, die erste Auftragskomposition des Orchesters und dirigierte auch die Uraufführung.

Thiemo Kraas

Thiemo Kraas wurde 1984 in Arnsberg (Sauerland) geboren. Bereits in früher Kindheit entwickelte er seine Liebe zur Musik. Thiemo Kraas studierte Musikpädagogik im Hauptfach Schlagzeug, sowie Musiktheorie, Tonsatz und Gehörbildung an der Hochschule für Musik in Detmold, an der er in den Jahren 2014/15 auch als Dozent für Musiktheorie tätig war. In seiner Studienzeit war Thiemo Kraas Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Von 2008 bis 2015 arbeitete er als Dirigent und Musikalischer Leiter des Jugendmusikkorps Avenwedde – Stadt Gütersloh – e. V.. Im Jahr 2016 wurde er fester Mitarbeiter des Musikverlag RUNDEL, mit dem bereits seit dem Jahre 2005 eine intensive Zusammenarbeit besteht. Die Kompositionen und Arrangements von Thiemo Kraas werden regelmäßig in Konzertprogramme aufgenommen und von renommierten Orchestern auf CD eingespielt.

Ein Aspekt an seiner Arbeit, die ihm besonders am Herzen liegt, ist die Begegnung und der Austausch mit Dirigenten und Orchestern im Rahmen seiner Arbeit als Dozent und Gastdirigent.

Thiemo Kraas dirigierte das LJBO Hessen in der Oster-Arbeitsphase 2014.

Otto M. Schwarz

Otto M. Schwarz, geboren in Niederösterreich, erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Musikschule Wimpassing und später an der Musikhochschule in Wien. Dort wurde er im Jahr 1978 als jüngster Student in die Vorbereitungsklasse von Prof. Franz Weiss aufgenommen. Es folgten weitere Studien bei Prof. Josef Pomberger (Wiener Philharmoniker) für Trompete und bei Prof. Heinz Kratochwil für Tonsatz. Bereits im Alter von 15 Jahren begann sich neben dem Studium sein Talent für Komposition abzuzeichnen. Seine ersten Erfolge verbuchte Otto M. Schwarz im Bereich der Pop-Musik. Drei seiner frühen Kompositionen wurden als Singles veröffentlicht und konnten sich in den „Austro Charts“ des Popsenders Ö3 platzieren. Für den Titel „Der Weg zur Freiheit“ erhielt er bei der Vorausscheidung zum European Songcontest 1989 den Preis für die beste Komposition. Als Komponist ist er heute im Bereich Werbung, Filmmusik und Erkennungsmelodien für große Fernsehsender wie ARD, ZDF, ORF, RTL und mehr tätig. Durch die Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Verlagen werden seine CDs in über 80 Ländern der Welt gespielt und vertrieben.

Seit 2001 produziert Otto M. Schwarz fast ausschließlich Filmmusiken für internationale Filmproduktionen. Der Film „Um Kopf und Kragen“ aus der Reihe Polizeiruf 110 war die erste abendfüllende Produktion unter seiner Mitwirkung und erreichte über 6 Millionen Zuseher. Später übernahm er die Filmmusikproduktion für bekannte Reihen wie „Alpenklinik“, „Lilly Schönauer“, „Die Landärztin“, „SOKO Kitzbühel“ und „Agathe kann’s nicht lassen“. Weitere Kompositionen für Filme der Regisseure Josef Vilsmaier, Holger Barthel, Karsten Wichniarz, Peter Patzak, Michael Zens, Helmut Metzger und anderer folgten.

Seit 1995 veröffentlicht er Kompositionen für sinfonische Blasorchester beim holländischen Musikverlag De Haske, dem Schweizer Mitropa-Verlag und dem amerikanischen Hal Leonard Verlag. Werke wie „Nostradamus“, „Around the World in 80 Days“, „Dragon Fight“, „Man in the Ice“, „Bonaparte“ u.v.a. werden auf der ganzen Welt erfolgreich aufgeführt.

Unter der programmatischen Bezeichnung „Symphonic Dimensions“ lieferte Otto M. Schwarz im Jahr 2013 seine erste eigene Produktion für großes Sinfonieorchester ab. Einige seiner beliebtesten Kompositionen wurden für diese Besetzung neu arrangiert und sind seit Dezember 2013 als CD oder Download erhältlich. Weitere Arbeiten in diese Richtung laufen bereits.

Otto M. Schwarz dirigierte das LJBO Hessen im Jahr 2008.

Prof. Hans Rückert

Professor Hans Rückert begann seine studentische musikalische Laufbahn an der staatlichen Hochschule für Musik in Würzburg bei Walter Daum. 1972 war er Gewinner des Deutschen Hochschulwettbewerbs und konnte bis dahin schon in professionellen Orchestern wie dem Stadttheater in Würzburg spielen. 1974 wurde er Mitglied im Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, wo er über 40 Jahre lang als Bassposaunist mit Verpflichtung zur Kontrabassposaune spielte.

Er war 1986 Gründungsmitglied von HR-Brass, einem Blechbläserensemble, das sich aus Mitgliedern des Hr-Sinfonieorchesters formte. Prof. Hans Rückert ist seit Jahrzenten Juror bei „Jugend musiziert“ bis hin zur Bundesebene und Präsidiumsmitglied und Landesvorsitzender des Ausschusses „Jugend musiziert“ für das Land Hessen.

Ab 1981 war er in verschiedenen Musikhochschulen Dozent für Bassposaune, bis er ab 1989 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim bekam. 2004 wurde er dort zum Professor ernannt. Seit 2003 ist er als Lehrer an der Musikhochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt tätig.

Des Weiteren ist er regelmäßig als Dirigent gefragt. So war er unter anderem über 20 Jahre lang Dirigent des sinfonischen Blasorchesters „Viktoria Altenmittlau“ mit dem er mehrere Wettbewerbe auf nationaler und internationaler Ebene gewonnen hat.

Das LJBO Hessen verbindet mit Prof. Hans Rückert eine ganz besonders intensive Zusammenarbeit. So war er neben Jens Weismantel in der ersten Arbeitsphase des LJBO Hessen 2007 Dirigent und mit wenigen Ausnahmen bis Herbst 2017 ständiger Gastdirigent. Er hat damit das Orchester in seiner Gründungszeit entscheidend geprägt und gefördert. Als Initiator und ehemaliger erster Vorsitzender des Fördervereins hat er zudem den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft des LJBO Hessen gelegt.